Ein Berner namens Leo Leu war häuslich und familientreu. Wenn andere an die hochgestuhlten und lasterhaften Baren buhlten, wenn andere stundenlang mit sturen Motoren durch die Fluren fuhren, wenn andere die Tribünen füllten und sich mit "Hopp Schwyz!" heiser brüllten, wenn andere kegelten und jassten und anderswie ihr Geld verprassten, blieb Leo Leu vergnügt und weise im friedlichen Familienkreise und könnte manchem hier auf Erden als Beispiel vorgehalten werden. - Nun ja, der Leo ist halt erst knappe sieben Wochen alt. Ein Berner namens Johann Bieri ass einen Mocken Chäs zum Zvieri. Da blieb ein Teil von diesem Mocken in seiner Atemröhre hocken. Zwar war es keineswegs ein schmaler, dafür vom besten Emmentaler, das heisst mit einem grossen Loch. Drum lebt der Johann Bieri noch.